Discoteam Goldacker Sound - DJ Thomas Schultze und LJ Thomas Schmitt

Von Anfang an

Andreas Schultze erzählt Olaf Dudek vom Eder-Dampfradio die Geschichte vom Goldacker Sound.

Die Entstehungsgeschichte

Die Diskjockeys im Einzelnen:

In Altenlotheim und Schmittlotheim hatte Volker Ernst in den 1980er Jahren Pionierarbeit geleistet. Auch in Frankenau und Geismar hat er Feiern beschallt.

Die Printos II > Werner Bangen + Reinhard Müllenhoff


Thomas Schultze aus Kirchlotheim hat sich schon früh von den beiden DJs inspirieren lassen. Mit 17 Jahren beschallte er zunächst kleine Feiern im Freundeskreis. 1990, da war er 20 Jahre alt, feierte die freiwillige Feuerwehr Kirchlotheim ihr 50jähriges Bestehen, Thomas Schultze baute spontan seine kleine Anlage auf. Er legte damals noch überwiegend Schallplatten auf, aber die CD war groß im Kommen. Das war die erste öffentliche Veranstaltung vor größerem Publikum – noch ohne Entlohnung.

Danach ging es rasant voran. Sein Kumpel Thomas Schmitt (Hausname: Hanickels) aus Schmittlotheim unterstützte ihn mit der Beleuchtung. Im Oktober 1992 veranstalteten die beiden Freunde einen Oldie- sowie einen Disco-Abend in Obernburg. Ihr Künstlername lautete HAGO-Disco-Team, bestehend aus den Anfangsbuchstaben der Hausnamen Hanickels und Goll'ackers. Das erste Mal erschien ihr Name bei der Silvesterparty 1990/91 auf dem Hof Goldacker. Diese Ehe war aber nicht von langer Dauer. Der oben genannte Disco-Abend war die letzte gemeinsame Veranstaltung unter diesem Namen.

Thomas Schultze machte daraufhin im Januar 1993 alleine weiter. Bei der Frage nach einem neuen Namen, es war schon Mitte des Jahres, war es Thomas Schultzes Bruder Andreas, der nicht lange überlegen musste, um einen passenden Namen zu finden. Der Goldacker-Sound, trefflich auf den Bezug musikalischer Unterhaltung und mit dem weithin bekannten Hof Goldacker für jeden örtlich zuzuordnen.

Im Premiere-Jahr seiner über 15 Jahre andauernden DJ-Karriere beim "Goldacker-Sound Disco-Team" stand auch ein Auftritt in Thalitter an. Die FFW feierte am 25. September 1993 ihr alljährliches Teichfest. Wegen der notwendigen Anzeige im Gemeindeblättchen rief ein Itteraner bei Schultzen an und fragte nach den Namen des Unterhaltungskünstlers. Andreas Schultze nannte ihm den Namen „Goldacker-Sound“. Die Überraschung war groß, als in der Bürgerzeitung die Unterhalter als „Goldackersauen“ angekündigt wurden und auf Plakaten in Thalitter eine Karikatur von zwei freudestrahlenden Schweineköpfen abgebildet worden war. Bei einer Bekanntmachung für ein Fest im Jahre 2000 in Basdorf lautete die Bezeichnung einmal "DJ Schnitze". Er war also nicht jedermann bekannt, aber in seiner engeren Zielgruppe, den 15–40jährigen, war er angekommen. Auch in Haubern war der Name Thomas Schultze ein Begriff. Etwa 2002 muss es gewesen sein, als ein junger Mann von dort mit seinem Mofa in Kirchlotheim erschienen war und nachfragte, ob er denn beim Goldacker-Sound DJ lernen könne.

Sein ehemaliger Kollege Thomas Schmitt hat sich Anfang 1993 mit dem damals 15jährigen Tobias Zarges aus Kirchlotheim zusammengeschlossen und als „Mr. Music Team“ ebenfalls für musikalische Unterhaltung gesorgt. Der Künstlername wurde von einer CD-Reihe mit dem Namen "Mr Music Hits" übernommen. 1996 trennten sich ihre Wege wieder. Tobias Zarges hat sich anderen Interessen hingegeben und beendete seine DJ-Karriere.

Thomas Schmitt schloss sich kurz darauf dem Goldacker Sound an. Von da an haben die beiden auf vielen Disco-Abenden vor begeistertem Publikum die erste Geige gespielt. Anfangs waren es kleine Feiern von Vereinen, Geburtstage und ähnliche Veranstaltungen und immer war man bestrebt, größere Aufträge an Land zu ziehen. Die Diskoabende in den umliegenden Orten waren immer Highlights gewesen, allen voran die auf der Itterburg. Die Coyote-Partys in Basdorf waren dann noch mal eine Hausnummer größer und trotz des gestiegenen Aufwandes waren sie für Gast und ebenso für Veranstalter ein Erlebnis.

Noch heute schwärmen unzählige Beteiligte von der guten alten Zeit, als der Thomas Schultze noch DJ war und sein Kompagnon Thomas Schmitt für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgte. So heißt es oft: „Das waren noch Zeiten . . .